25. Internationales Symposium

des Österreichischen Orgelvereins

Ansicht der Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg

15. bis 18. Oktober 2026 in Salzburg

Anlass für die Abhaltung eines Salzburg-Symposiums ist der Wunsch vieler Orgelinteressierter, die in den letzten Jahren in Salzburg neu hergestellten oder frisch restaurierten Instrumente kennenzulernen. Es zeichnet sich ab, dass Orgeln mit spätromantischem Klangbildimmer mehr im Trend liegen.

Wir besuchen daher gezielt Instrumente dieses oder ähnlichen Typs, nämlich die von ­ Ekkehard Fehl aus Berlin (analog zu Matthäus Mauracher d. Ä. 1864) mensurierte­ Gruber-Orgel in Hallein (Rieger 2018, 30/II), die pneumatische Vitalis-Chororgel in St. Peter (Mertel / Dreher 1918, rest. Mathis 2019, 39/II) und die neue mechanische Kegelladenorgel der evangelischen Christuskirche (Lenter 2026, 21/III + 4 Transmissionenund 2 Extensionen).

Ein Abstecher führt uns nach Bad Ischl ( OÖ ) zur Kaiser-Jubiläums-­ Orgel (MatthäusMauracher d. J. 1910, rest. Rieger und Scheffler 2023, 65/III): Für uns wird die Conzert Fantasie für die Orgel über die österreichische Hymne von Johann Gustav Eduard Stehle gespielt, mit der die Orgel am 18. August 1910 (Kaisergeburtstag) das erste Mal erklang.

Neben diesen, im Sinne der „Sehnsucht nach romantischen Orgelklängen“ geschuldeten Instrumenten, werden wir noch die Propter-Homines-Orgel der Stiftung Mozarteum aufsuchen (Eule 2010, 51 /III), dann die frisch restaurierte Orgel der Kajetaner­kirche (Johann Chr. Egedacher ~1708, rest. Linder 2025, 8 /I) und zwei weitere Orgeln der Stiftskirche St. Peter: die Hans-Gröber-Orgel (Ahrend 2025, 42/III) und die Psallier-Chororgel (Franz Zanin 1996, 26 /II).

Abgerundet wird das Symposium durch einen Vortrags-Halbtag, für den namhafte­ Referent*innen geladen wurden. Die Instrumente werden von Organistinnen und Organisten vorgeführt. Am Freitagabend ist der Besuch eines Orgelkonzerts in St. Paul (Nelson 2012, 24/II) vorgesehen. Es spielt der Freiburger Domorganist Matthias Maierhofer.